Hugo Tempelman Stiftung
Mit der Hochzeitsreise fing alles an: 1990 kam das niederländische Ärztepaar Hugo und Liesje Tempelman erstmals nach Südafrika. Aus der Reise wurde ein Arbeitsaufenthalt, vier Jahre später begannen die Tempelmans mit dem Aufbau des Ndlovu Medical Centers im 200 Kilometer nordwestlich von Johannesburg gelegenen Elandsdoorn. Seit 2009 ist die nunmehr dritte von Hugo Tempelman initiierte Klinik der Region im Bau, seine Ndlovu Care Group umfasst inzwischen ein Team von 329 Menschen. Im November 2009 erhielten Hugo und Liesje Tempelman die Martin-Buber-Plakette für besondere Verdienste um die Menschlichkeit.
Inspiriert von Südafrika, seinen Menschen und dem beeindruckenden Engagement der Tempelmans vor Ort, fand sich Anfang 2007 eine Gruppe Gleichgesinnter zur Verwirklichung eines ersten gemeinsamen Projektes zusammen – der Produktion des Dokumentarfilms „Ithemba Afrika" über die Arbeit in Elandsdoorn. Der Film wurde zur Initialzündung für die Gründung der Hugo Tempelman Stiftung, in der sich heute eine Reihe von Persönlichkeiten aus Medien, Wirtschaft, Kultur und Medizin mit Überzeugung und Herz engagiert. Langfristig strebt die Hugo Tempelman Stiftung an, das erfolgreiche Modell aus Elandsdoorn über die Grenzen Südafrikas hinaus zu tragen. Unter sensibler Anpassung an regionale Gegebenheiten soll die wirkungsvolle Verbindung aus Aufklärung, Bildung, medizinischer Versorgung und gemeinnützigen Projekten auch anderen HIV-Krisengebieten zu Gute kommen – auf dem afrikanischen Kontinent und darüber hinaus.
Projekte
Fast ein Viertel der südafrikanischen Bevölkerung ist HIV-positiv, zwei Millionen Kinder haben durch die Krankheit ihre Eltern verloren. Jeden Tag gibt es 1.900 Neuinfektionen, die Zahl der AIDS-Todesopfer im Land steigt seit 15 Jahren kontinuierlich. Positiv verändern – das ist das Motto der Hugo Tempelman Stiftung. Mehr…
