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Swimming doctors in Myanmar

Ein Projekt der Stiftunglife

Die Stiftunglife bringt in Myanmar die Ärzte zu den Menschen

Wer in Myanmar zum Arzt geht, muss zahlen – wenn es denn einen Mediziner in erreichbarer Nähe gibt. Die Menschen im Delta von Myanmar leben bis zu zehn Stunden vom nächsten Arzt entfernt. Die Stiftunglife bringt deshalb die Ärzte zu den Menschen. Die "swimming doctors" kommen mit einem Schiff.

 

In Deutschland haben mehr als 99 Prozent aller Menschen eine Krankenversicherung. In Myanmar haben keine drei Prozent eine Krankenversicherung. Wer zum Arzt geht, muss zahlen – wenn es denn einen Mediziner in erreichbarer Nähe gibt. Die Menschen im Delta von Myanmar leben sechs, acht oder zehn Stunden vom nächsten Arzt entfernt. Die Stiftunglife bringt deshalb nun die Ärzte zu den Menschen – mit einem eigens gekauften und für seine Zwecke eingerichteten Schiff. Die gesamten Investitionskosten für den ehemaligen Reisfrachter und die medizinische Einrichtung in Höhe von 250.000 Euro werden von der Stiftung getragen.

 

Der laufende Betrieb soll sich weitgehend selbst finanzieren. Dafür bezahlen die Patienten den Gegenwert von einem Euro pro Arztbesuch. Für diejenigen, die auch diesen kleinen Beitrag nicht leisten können, gibt es einen sogenannten poor patient fund. Das Schiff mit den „swimming doctors“ ist nach einem festen Fahrplan im Delta unterwegs. Die Menschen in den Dörfern sollen wissen, wann der Doktor zu ihnen kommt. Die Ärzte bieten eine regelmäßige Sprechstunde an Bord an, jeden Tag in einem anderen Dorf. Nach 21 Tagen geht es wieder nach Hause – für ein paar Tage zur Erholung, bevor sich das Schiff wieder zu den Menschen im Delta aufmacht.

Alle Erlöse folgender Auktionen gehen zu 100 % an dieses Hilfsprojekt: