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Ndlovu Medical Center in Südafrika

Ein Projekt der Hugo Tempelman Stiftung

Die Hugo Tempelman Stiftung kämpft gegen HIV und Tuberkulose in Südafrika

Fast ein Viertel der südafrikanischen Bevölkerung ist HIV-positiv, zwei Millionen Kinder haben durch die Krankheit ihre Eltern verloren. Jeden Tag gibt es 1.900 Neuinfektionen, die Zahl der AIDS-Todesopfer im Land steigt seit 15 Jahren kontinuierlich. Positiv verändern – unter diesem Motto unterstützt die Hugo Tempelman Stiftung die ganzheitliche Arbeit des niederländischen Arztes Dr. Hugo Tempelman im Kampf gegen HIV und Tuberkulose in Südafrika.

 

Neben der lebensnotwendigen medizinischen Versorgung der Menschen wollen Hugo Tempelman und seine Frau Liesje mit ihrer Ndlovu Care Group dazu beitragen, dass AIDS auch als soziales und strukturelles Problem akzeptiert und angegangen wird. Der Mangel an Aufklärung über die Ansteckungsrisiken und Verbreitungsmechanismen der Krankheit soll bekämpft, die weit verbreitete Stigmatisierung und Diskriminierung von Betroffenen aufgebrochen und abgebaut werden. Das ehemalige Township Elandsdoorn im Nordwesten von Johannesburg haben die Tempelmans und ihr Team in ein ganzheitliches Entwicklungshilfemodell verwandelt: Im Ndlovu Medical Center, dem Herzstück der Aktivitäten in Elandsdoorn, werden mehr als 2.500 HIV- und Tuberkulosepatienten dauerhaft versorgt – unabhängig davon, ob sie eine Krankenversicherung haben.

 

Niederländische, deutsche und südafrikanische Ärzte arbeiten hier Hand in Hand. Bei der Mehrzahl ihrer HIV-Patienten gelingt es, das Virus unter die Nachweisgrenze zu bringen. Neben der intensiven Gesundheitsversorgung von HIV- und AIDS-Patienten ist Elandsdoorn zu einer eigenverantwortlichen Sozialgemeinschaft mit Schulen, Arbeitsplätzen und einem vielfältigen kulturellen Bildungsangebot herangewachsen. Die gelebte Verbindung von Aufklärung, Bildung, Beschäftigung und medizinischer Versorgung trägt täglich erfolgreich dazu bei, das Leben der Menschen – auch mit HIV oder AIDS – positiv zu verändern.

Alle Erlöse folgender Auktionen gehen zu 100 % an dieses Hilfsprojekt: