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FLY & HELP: Ruanda

Ein Projekt der Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP

 FLY & HELP: Ruanda

Derzeit besuchen 1.384 Schülerinnen und Schüler die Schule in Runyanzovu. Davon 1.242 die Primarstufe und 142 die Sekundarstufe im Rahmen der „12-years-basic-education“. Über 300 der Schülerinnen und Schüler sind Waisen oder gelten als besonders bedürftig. Der Unterricht wird von 25 Lehrerinnen in zwei Schichten geleitet. Die Schule hat sehr großen Zulauf aus der Umgebung und könnte mehr Schüler aufnehmen, wenn die räumlichen Gegebenheiten besser wären. Das Centre Scolaire Runyanzovu hat zurzeit 19 Klassenräume, von denen 13 in sehr schlechtem Zustand sind. Ein Gebäude mit sechs Klassenräumen wurde bei dem Erdbeben 2008 beschädigt und konnte seither nicht renoviert werden. Das Dach und die Böden sind schwer beschädigt und es sind große Risse im Mauerwerk entstanden. Da diese Räume ein zu großes Risiko für die Schüler darstellen, können sie nicht für den Unterricht genutzt werden. Die Schüler müssen auf die restlichen Klassenräume der Schule ausweichen, die dadurch stark überfüllt sind. Gleichzeitig fehlt es an Schulbänken. Andere Räume sind noch nach den alten Schulbaustandards gebaut. Die Räume sind klein und dunkel und bieten genauso keine gute Lernumgebung für die Kinder. Durch den Distrikt wurde der Bau von vier Klassen zugesagt. Diese reichen allerdings nicht aus, die beschädigten sechs Klassen zu ersetzen und dem wachsenden Bedarf an Schulräumen gerecht zu werden. Die Anzahl der Latrinen ist nicht ausreichend. Für die gesamte Schülerzahl gibt es 24 Kabinen, die teilweise in sehr schlechtem Zustand sind. Die hygienischen Bedingungen sind mangelhaft. Die Lösung ist der teilweise Abriss der alten Unterrichtsräume und Neubau und Ausstattung von drei Klassenräumen nach den neuen ruandischen Schulbaustandards. Dazu kommt der Neubau eines Latrinenblocks mit 10 Kabinen und die Errichtung einer Zisterne à 10m³, um anfallendes Regenwasser als Brauchwasser nutzbar zu machen und um zu verhindern, dass durch das Abfließen von den Dachflächen Schäden an umliegenden Alt und Neubauten entstehen.